Hubert Weidinger gilt weithin als einer der besten Tiermaler der Gegenwart, doch ist er weit mehr!

 

1951 in Wien geboren verbringt er seine Jugendjahre in den Jagdrevieren des  Vaters und startet früh seine Künstlerische Karriere.

 
1967 begann er als Porzellanmaler Lehrling in der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten die er 1973 verließ, um von nun an das freie aber auch äußerst mühselige Leben des Freischaffenden Künstlers zu führen.

 

Er ließ sich einige Zeit vom Geist der Wiener Schule des Phantastischen Realismus inspirieren, aber bald wechselte er zu seiner immer größer werdenden Leidenschaft, der "Tier und Jagdmalerei".

 

Er verlegt seinen Wohnsitz nach Innsbruck, in seine neue Wahlheimat Tirol.

Ausstellungen im In- und Ausland folgen und erste kleine Erfolge stellen sich ein. Doch immer wieder widmete sich der " Meister" wie er von seinen Freunden genannt wird auch seinen anderen schlummernden Talenten.

Er wird politischer Karikaturist bei der Tiroler Tageszeitung, gründet seinen Eigenverlag und bringt im Laufe der Jahre sieben Bücher heraus.

 

Karikaturen, Illustrationen, TitelseitenPlakate und Kalender für fast alle Europäischen Jagdzeitungen und Zeitschriften entstehen in den folgenden Jahren und seine  realistische Kunst wird bei der internationalen Jägerschaft immer populärer.

 

Sammler werden auf den jungen Künstler aufmerksam und erwerben viele seiner Werke.

Auch als Bildhauer wird er tätig und modelliert nun als Partner der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten zahlreiche Tierfiguren. Auch exklusives Porzellan, Porzellanbilder und der "Weidinger Jagddekor" entstehen in dieser Zusammenarbeit mit der weltbekannten Manufaktur und werden in zahlreichen Ausstellungen von exklusiven Porzellan präsentiert.

 

Im Jahre 1989 erhält Weidinger den französischen Kulturpreis für Tiermalerei und das silberne Ehrenzeichen der Stadt Paris.

 

Er entwirft für H.G.Hermes die Gravuren für eine Luxuswaffe und mehrere Seidentücher.

 

Eine Serie weiblicher Akte in spezieller Technik erregen Aufsehen und zeigen erneut die künstlerische Vielseitigkeit des Künstlers.

 

Bronzen in der Technik der verlorenen Form entstehen in kleinen Serien und werden zu beliebten Sammelobjekten.


Für die Swarovski Optik entwirft er das Firmenlogo den "Habicht", gestaltet jahrelang die Kunstkalender der Swarovski Optik und wird zum Schöpfer der 5 „CrystalograM´e".


Für Blaser Jagdwaffen entwirft er Gravuren für Luxuswaffen die in Amerika beim Safari Club International Traumpreise erzielen.

 

1995 entstehen die Standbilder der 9 Bundesländer, Engelbert Aschaber komponiert den Weidinger Marsch und weitere große Ausstellungen folgen.

Immer wieder geht er auf abenteuerliche Reisen und Expeditionen in die Wildnis auf allen  Kontinente und bringt von diesen Studien-Jagd- und Angelreisen Unmengen an Skizzen, Fotos, Filme und Trophäen mit, die er in seinem Atelier und Kunsthaus in Innsbruck sammelt, ausstellt und als Inspiration für seine Werke nützt. So entstehen auch eine Serie von Fischbildern sowie Hundeportraits.


1992 gründet er auf eigenes Risiko die legendäre Jagdmesse „Die Adlertagen" in Innsbruck, wird zum Ehren-Oberschützenmeister der Schützengilde Mieders ernannt und beginnt mit der Erweiterung seines Kunsthauses in Innsbruck.

Das entwerfen, planen und bauen von Phantastischen RäumenTrophäenhallen und Privatmuseen wird nun zu seiner neuen Leidenschaft und eröffnet ihm neue Perspektiven.

Er beginnt sich für die Trompe-l'oeil- Malerei zu begeistern und große Wandbilder und Fresken entstehen.

Dies alles ist nur ein kleiner Auszug aus dem schönen, mühseligen, wilden und abenteuerlichen Leben des „Künstler Jäger - Reisenden“ wie er sich selbst gern bezeichnet. Hubert Weidinger war und ist immer noch eine schillernde Künstlerpersönlichkeit und mittlerweile zu einem "Alten Meister" im wahrsten Sinne des Wortes geworden.


Doch seiner großen Leidenschaft, der „realistische Tier und Jagdmalerei" ist er trotz der Vielfalt seiner künstlerischen Aktivitäten über all den Jahren treu geblieben.