Hubert Weidinger 1973

 

Als Sohn des berühmten Lederbildhauers Professor Johann Weidinger lernte Hubert Weidinger im Laufe der Jahre die geheimen Techniken dieser mittelalterlichen Kunst kennen und begann sehr bald, diese für seine frühe künstlerische Arbeit zu verwenden.

Erste kleinere Lederbilder, Lederalben, Schützenscheiben und einige in Leder geschäfteten Jagdwaffen entstehen und zeigen noch deutliche Einflüsse des dominanten Vaters.

 

 

Aber schon bald beginnt der junge Künstler eigene Wege zu gehen und  phantastische Motive ganz vom Stil der Wiener Schule des phantastischen  Realismus inspiriert in Leder zu treiben.

 

 

 

Die berühmte "lederne Diana" sowie "die Heimkehr der Jäger" stammen aus diesen frühen Wiener Jahren des Künstlers.

Die Republick Österreich kauft 1973 eine dieser Ledertreibarbeiten  für die staatliche Sammlung auf und bezahlt dafür 10.000 Schilling.

In den frühen Siebziger Jahren eine enorme Summe für das Werk eines noch unbekannten jungen Künstlers.

Doch der 1974 entstandene Lederaltar, "die Hubertuslegende" damals das größte Lederbild der Welt war die Sensation bei der ersten großen Ausstellung von Hubert Weidinger im selben Jahr in der Galerie C in Grinzing und sollte es noch zu legendärer Bedeutung bringen.


Das 1989 an einen deutschen Sammler um eine Million Schilling verkaufte Werk sollte lange Zeit das teuerste verkaufte Werk von Hubert Weidinger bleiben.


Erst Jahre später sollte er von dem noch größeren Lederaltar dem nunmehr "größten Lederbild der Welt" überholt werden.


Dieses Werk ist durch seine Entstehungsgeschichte die sich über ein viertel Jahrhundert erstreckt und Johann und Hubert Weidinger emotional und künstlerisch verbindet,sicher eines der Hauptwerke des Künstlers.