Sankt Hubertus ist nicht nur der Schutzpatron der Metzger und Optiker, Kürschner, Drechsler, Büchsenmacher und Gießer sondern vor allem der Schutzpatron der Jäger und Schützen.

 

Um den als Hubert von Lüttich im Jahre 655 geborenen Heiligen ranken sich verschiedene Legenden.

 

Wohl am Bekanntesten ist die Geschichte seiner Bekehrung, welche im großen Hausbuch der so Heiligen beschrieben wird:

 

Als einst Hubert an einem Karfreitag mit seinem lauten Tross zur Jagd zog, warnte ihn seine Gattin und flehte ihn dringend an, den ernsten Todestag des Herren nicht zu entweihen.

Er schien von der liebevollen Warnung seiner Gattin gerührt, dennoch siegte die Jagdlust.

 

Mit seinen Jagdgehilfen verfolgte er einen prächtigen weißen Hirschen. Als er demselben nahe kam und schon den Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, bleibt dasselbe plötzlich stehen, wendet sich nach dem Jäger, und mitten in seinem Geweih erscheint ein strahlendes Kreuz und eine klagende Stimme ertönt:

 

„Hubertus, ich erlöse dich und dennoch verfolgst du mich!“


Hubertus erbebte, warf sein Geschoß von sich und flehte innig zu Gott um Erbarmen.

Sankt Hubertus gehört mit dem Heiligen Antonius, Quirinus und Cornelius zu den vier heiligen Marschällen Gottes und mancherorts auch zu den 14 Nothelfern.

 

Sein Attribut ist ein weißer Hirsch mit einem Kreuz im Geweih.

 

Vermutlich stellt Sankt Hubertus die Erinnerung an einen vorchristlichen Hirschgott dar.

 

Der Hubertustag ist der 3. November