Hubert Weidinger ist nicht nur wegen seinen Tier und Jagdbildern bei Jäger und Kunstsammlern ein Begriff.

 

 

Auch als Bildhauer machte sich der Sohn des berühmten Lederbildhauers Professor Johann Weidinger einen Namen.

Schon in den frühen achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begann er mit dem Modellieren und viele der neueren Tierfiguren der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten sind seine Werke. Ebenso entstanden im Laufe der Jahre immer wieder Bronzen, die Figur des Großvaters, der Treiber, mehrere Büsten, der Wisentbulle, die Big Five, das Warzenschwein, der Elefant, die jungen Bären, der Kamtschatka Elch, der Rehbock, der Argali usw. Alles Einzelstücke oder limitierte Serien, die von Sammlern hoch geschätzt wurden, und bis auf einige wenige Einzelstücke bereits vergriffen sind.

 

Mit den zwei treibenden Gamsböcken ist die nun größte Bronzeplastik von Hubert Weidinger vollendet worden und wurde im Jänner 2013 im Casion Kitzbühel präsentiert.

Zwei treibende Gamsböcke - Die neueste Bronzeplastik von Hubert Weidinger

Hubert Weidinger und Theo Jongen in dessen Galerie AAArtFoundation in Kirchberg beim aufstellen der Bronzeplastik

 

Die Gamsbrunft ist einer der Höhepunkte im Jagdjahr des Bergjägers. Wenn sich die kohlschwarzen Gamsböcke durch die weiß verschneiten Hänge treiben ist das ein unvergessliches Bild.
Immer wieder hat Hubert Weidinger dieses Motiv in seinen Bildern festgehalten.

Noch in seiner aktiven Tiroler Zeit hat Hubert Weidinger die beiden treibenden Gamsböcke im Atelier seines Innsbrucker Kunsthauses modelliert, als Erstentwurf für eine lebensgroße Gamsgruppe die ein Italienischer Jagdpächter bei ihm bestellt hatte.


Aber durch den plötzlichen Tod des Auftraggebers kam es dann nicht mehr zur Ausführung  und das Modell verschwand in einem Keller.

 

2010 fast zwanzig Jahre später wurde das verschollene Modell durch einen glücklichen Zufall entdeckt und die Tochter des Künstlers Daniela Weidinger ließ in einer der bekanntesten Prager Bronzegiesserei die erste Gruppe gießen und präsentierte sie im Jänner 2013 bei einer Ausstellung im Casino Kitzbühel.

Die Modelliermarke des Künstlers Hubert Weidigner

 

 

Die bisher größte Bronzeplastik von Hubert Weidinger ist signiert und trägt die Modelliermarke des Künstlers und wurde getreu seines ersten Entwurfes zweifärbig patiniert.

 

 

Die Bronzeplastik wiegt fast 40 kg und kann auf Wunsch auch in Silber oder anderen Edelmetallen gegossen werden.

 

 

Da jede Bronzeplastik nach dem Guss individuell nachgestochen und patiniert wird, ist jede für sich ein Unikat und nur zwölf solche werden gegossen. Danach wird die Urform zerstört.

Von der Bronzeplastik "Zwei treibende Gamsböcke" werden nur zwölf Unikate angefertigt, das heißt weltweit eine limitierte Serie von 12 Stück, danach wird die Urform zerstört.

Ein persönliches Zertifikat des Künstlers wird dies bestätigen.