Ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten seine Ideen umzusetzen und eine perfekte Illusion zu kreieren, war der Künstler Weidinger immer bereit alles zu benutzen was ihm half vorwärts zu kommen und den sonstigen Klischees der Tiermalerei auszuweichen. Von dieser Illusion überzeugt begann er das Bildformat auf und über den Rahmen hinaus auszudehnen und mehrere Bildebenen zu schaffen.

In diese plastisch modellierten Bildelemente begann er nun die verschiedensten Materialien wie Steine, Äste, Fellstücke, etc. einzuarbeiten und gerade bei den afrikanischen Motiven starke farbliche Kontraste zu schaffen.


Die Wirkung dieser "Dioramenbilder" wie sie Weidinger nannte, waren für den Betrachter im ersten Augenblick nicht eindeutig greifbar und dadurch sehr irritierend.
Keine seiner Werke riefen so viele Reaktionen hervor wie diese dreidimensionalen "Dioramabilder"

und spalteten die "Weidinger Fans" in zwei Lager.

Diese vom Künstler bewusst geschaffene Illusion setzt durch den Aufbau des Bildes ein. Die Komposition wird vom Vordergrund und den eingebrachten Materialien dominiert. Das eigentliche Motiv im Hintergrund erhält durch den Ausschnitthaften Effekt seine verstärkte Wirkung und zeigt sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick. Mit allen Mitteln des Realismus, gefangen von der Schönheit des lebenden Tieres gelingt es dem Künstler das Tier als zentraler Fokus darzustellen.
 

 

 

 

Nur knapp zwei Dutzend Werke entstanden in dieser umstrittenen aber äusserst dekorativenTechnik und befinden sich zum größten Teil in privaten Sammlungen.

Dioramenbilder von Hubert Weidinger

Die hier gezeigten Dioramenbilder von Hubert Weidinger befinden sich in der Privatsammlung von Daniela Weidinger und können in Ihrer Galerie erworben werden. Hier erhalten Sie nähere Informationen.